Rettet das Kölner Grünsystem!

Seit März kaum Regen: In diesen Tagen bekommen wir hautnah zu spüren, wie sich die Dürre der letzten Jahre fortsetzt. Dennoch wird die Versiegelung unseres Grünsystems weiter vorangetrieben. Um die ökologische Klimaanlage unserer Stadt vor weiterer Bebauung zu bewahren, unterstützt der Flora e.V. die Online-Petition „Rettet das Kölner Grünsystem“. Auch Michael Franssen, der Geschäftsführer des Kreisverbands Kölner Gartenfreunde e.V. macht sich dafür stark: „Das Kölner Grünsystem sollte uns allen am Herzen liegen. Ich möchte daher für die Beteiligung an der Petition werben. Machen Sie mit und unterschreiben Sie mit Ihrer Stimme. Es kostet nichts, kann aber mit Sicherheit viel bewirken.“

Corona verhindern – besser mit Abstand!

Bitte nehmt Rücksicht aufeinander und achtet auf Euch und andere. Die Stadt Köln appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, den persönlichen Kontakt auch weiterhin auf ein Minimum zu reduzieren und die Hygienemaßnahmen sowie die Abstandsregeln einzuhalten. Dies gilt selbstverständlich auch für die Gärten und Wege dieser Kleingartenanlage. Passt auf Euch auf und bleibt gesund!

Euer Vorstand

Gratis Regio-Saatgut für Kräuterrasen und bunte Säume

Der klassische Rasen im Kleingarten ist ökologisch gesehen eine Wüste. Darum bieten wir Euch Saatgut für einen Kräuterrasen an. Er ist betretbar, kann geschnitten werden und enthält heimische Gräser und Wildpflanzen mit großem Wert für die Tierwelt. Aber Achtung: Die Fläche muss gründlich vorbereitet werden. Wie es geht, findet Ihr hier. Zudem bietet Euch der Verein Saatgut für Säume, etwa für Übergänge zwischen Hecke und Wiese. Auch bei unseren beiden Sorten „wärmeliebender Saum“ und „bunter Saum“ handelt es sich um regionales Bio-Saatgut. Genauere Infos findet ihr hier.

Wer sich einmal in der Ansaat ausprobieren möchte, kann sich Saatgut – über den Zaun gereicht – gratis abholen. Eine Beratung zur Anlage der Fläche kann ebenfalls erfolgen. Zur Kontaktaufnahme schreibt bitte eine E-Mail an: fachberatung@klgv-flora.de

Spurensuche Gartenschläfer – Eure Hilfe ist gefragt!

Der Gartenschläfer ist ein kleiner Verwandter des Siebenschläfers, seine „Zorro-Maske“ macht ihn unverkennbar. Die Schlafmaus ist ausschließlich in Europa zu Hause und kommt auch in weiten Teilen Deutschlands vor. Allerdings gehen die Bestände seit Jahrzehnten dramatisch zurück.

Ein Teil der weltweiten Verbreitungsgrenze verläuft inzwischen durch das rechtsrheinische Köln. Der BUND hat aber sicher noch nicht annähernd alle Vorkommen erfasst. Gartenschläfer kommen an mehreren Stellen in Köln in oder an Kleingartenanlagen vor, sodass noch unentdeckte Vorkommen zu erwarten sind. Darum seid Ihr jetzt gefordert. Macht Euch schlau und meldet den Gartenschläfer, wenn Ihr einen seht! Das bundesweite Projekt „Spurensuche Gartenschläfer“ wird betrieben vom BUND in Zusammenarbeit mit dem Senckenberg-Institut, der Universität Gießen und mit Fördermitteln des Bundesamts für Naturschutz. Alle Infos hierzu unter www.gartenschlaefer.de

Mysteriöses Meisensterben – Meldeaktion des NABU

Seit März werden in vielen Gärten vermehrt kranke oder verendete Blaumeisen gefunden. Die Beobachtungen passen zu keiner bisher bekannten Vogelkrankheit.

Um die Ausbreitung dieses neuen Phänomens und seine Auswirkungen auf Vögel zu erfassen und zu bewerten, bittet der NABU um die Meldung kranker oder toter Blaumeisen und das Einsenden von Proben zur Untersuchung.

Mehr Informationen und Online-Meldeformular

Heimische Wildpflanzen für die Gärten des Flora e.V.!

Im Rahmen des von der PostCode Lotterie finanzierten Projekts „Das große Blühen – naturnahe Balkonbepflanzung mit heimischen Pflanzen für Insekten“  des NABU-Stadtverbandes Köln erhielt der Flora e.V. einen Schwung Wildpflanzen, die er an die Pächterinnen und Pächter weitergab.

Heimische Wildpflanzen sind nämlich das passendste Futter für unsere hiesige Tierwelt, da sich Tier und Pflanze im Laufe der Evolution optimal aneinander angepasst haben.

Folgende Pflanzen wurden herausgegeben: Heidenelke, Moschus-Malve, Blut-Weiderich, wilde Malve, Hornklee, Wiesen-Flockenblume, aufgeblasenes Leimkraut, wilder Oregano, Rainfarn, gewöhnliche Schafgarbe und Kuckuks-Lichtnelke.

Die Anfrage war groß, so dass bereits nach drei Tagen alle Pflanzen eine neue Heimat fanden.

Ähnliche Aktionen sollen in Zukunft häufiger stattfinden.


Sie ist grün, mit eher unscheinbaren, weißgrünen Blüten, kann gut klettern und wird vom Gärtner in der Regel als Unkraut schnell entfernt: die Zaunrübe (Bryonia dioica und Bryonia alba). Auch ich erinnere mich gut, wie ich sie vor gar nicht langer Zeit noch geflissentlich gejätet habe. Inzwischen weiß ich mehr - und will diese Pflanze unbedingt behalten. Denn mit ihr kommt ein seltener Gast!
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Die Entwicklungen rund ums Coronavirus führten dazu, dass wir unsere Planung umstellen mussten: statt Gruppenkursen führten wir die Arbeiten allein oder zu zweit und immer mit Abstand aus.
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Charles Dowding ist überzeugt, dass es nicht gut ist für den Boden, ihn aufzubrechen und das darin enthaltene Zusammenleben aus Pilzen, Bakterien und andere mikroskopisch kleine Organismen durcheinander zu wirbeln. Und seine Vergleichsversuche zeigen, dass man nicht weniger erntet, wenn man sich die Mühe des Umgrabens spart und stattdessen den Boden regelmäßig mit Kompost nährt.
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Unser Schaugarten hat seit diesem Wochenende eine Trockenmauer! Nach zwei lehrreichen und kurzweiligen Tagen unter Anleitung von Gärtnermeister Marcus Nitzsche steht sie nun. Erste Wildpflanzen (Heidenelke und Arznei-Thymian) konnten gerade noch rechtzeitig abgeholt und eingesetzt werden. Auch von oben wird die Mauer noch bepflanzt.
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Inzwischen steht sie: Die Pergola mit Holzdeck. Bald soll hier der Wein ranken. Die Pergola beindet sich auf einem Stück des Gartens, welches aufgrund einer sehr dicken Betondecke nicht entsiegelt werden konnte. Sie dient als Aufenthaltsfläche, zum Beispiel wenn größere Gruppen den Naturschaugarten besuchen kommen.
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Am 18.1.2020 fand im Gemeinschaftsgarten eine Infoveranstaltung zum Thema "Kompost" statt, die unser Mitglied Horst vorbereitet hatte. Unterstützt wurde er von der Projektgruppe Gemeinschaftsgarten. Zudem hatten sich zehn interessierte Kleingärtnerinnen und Kleingärtner zur Veranstaltung angemeldet. Horst erzählte den Teilnehmer*innen auf kurzweilige und informative Art, wie die Bildung von wertvollem Humus im Kleingarten gelingen kann.
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Auch wenn im Winter nur wenig auf den Nutzflächen gedeiht, möchten wir frisches Bio-Gemüse essen. Ab sofort ist der Flora e.V. darum Ausgabestelle der Gemüsekoop Köln. Die Gemüsekoop baut auf einem Acker im Kölner Westen über 45 Sorten Gemüse an – regional, saisonal und biologisch. Die Ernte wird einmal wöchentlich (im Winter 14-tägig) ins Kölner Stadtgebiet geliefert, wo sie unter den Mitgliedern der Gemüsekoop aufgeteilt wird. Bei uns wird das zunächst einmal jeden zweiten Donnerstag von 16.00 – 20.00 Uhr stattfinden. Die Voraussetzung: Um in den Genuss des frischen Gemüses zu kommen, müsst ihr euch am 26. Januar an einer Bieter*innenrunde beteiligen.
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Mit großer Wahrscheinlichkeit finden sich in eurem Garten neben den Gemüse- und Kräuterbeeten auch Stauden, deren Blüten essbar sind. Damit lassen sich köstliche Gerichte zubereiten wie Blumensirup für den Aperitif, Süßspeisen mit Blütenaroma oder attraktive Salate aus bunten Blütenblättern. Essbare Blüten sorgen auch in Pesto oder Kräuterbutter für ein besonderes Aroma.
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Ideen und Inhalte ...

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