Ende Oktober drehen wir das Wasser ab, damit die Leitungen bei Frost keinen Schaden nehmen. Bitte schaut, dass eure Wasseruhren bereits in der Woche davor gut zugänglich und die Törchen offen sind. Wichtig: Wenn die Wasseruhr nicht zugänglich ist, behalten wir uns einen Erschwerniszuschlag von 25,- € vor. Baut eure Wasseruhren bitte erst im Anschluss an diesen Termin ab. Wichtig: die Absperrhähne nach dem Abbau bitte öffnen, so dass die Leitungen leerlaufen können und bei Frost keinen Schaden nehmen.
Am Freitag, 16. Oktober 2026 laden wir zur Zukunfts-Werkstatt ein. Dort sprechen wir darüber, wie sich die Werkstatt in den nächsten Jahren entwickeln soll und welche Angebote künftig sinnvoll wären. Im Gespräch stehen unter anderem eine offene Community-Werkstatt sowie ein erweiterter Werkzeugverleih. Mitmachen kann jede und jeder, ganz unabhängig von handwerklicher Erfahrung. Wer Interesse hat, ist herzlich eingeladen, sich einzubringen.
Die Libellensaison ist für dieses Jahr abgeschlossen. Insgesamt wurden 13 Gartenteiche siebenmal besucht. Dabei haben wir rund 520 Libellenlarven, 150 Larvenhäute und 140 ausgewachsene Libellen zählen. Über die verschiedenen Teiche hinweg wurden 7 verschiedene Libellenarten entdeckt. Die gesammelten Daten werden jetzt im Rahmen einer Masterarbeit ausgewertet. Dabei geht es um die Frage, welchen Einfluss Wasserqualität und die Nähe anderer Teiche auf die Vielfalt der Libellen haben. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse.
Am 6. September fand unser Teichfest rund um das Thema Feuchtbiotope statt. Dabei gab es einen regen Austausch über Teiche, ihre Gestaltung und die Tiere und Pflanzen, die dort zu Hause sind. Gemeinsam wurden einige Teiche besucht und auch ein Teich entkrautet. Lotta Domscheit, Dr. Maja Ilic, Dr. Timm Reinhardt und Studierende der Universität zu Köln brachten ihr Wissen zu Teichbau, Libellen und Amphibien ein. Abgerundet wurde der Nachmittag durch eine kleine Verlosung. Vielen Dank an alle, die dabei waren, ihr Wissen geteilt und zum gelungenen Teichfest beigetragen haben.
Wer im Garten mehr erntet, als er selbst verwenden kann, muss die leckeren Früchte und Gemüse nicht verderben lassen. Neben dem Vereinsheim haben wir am Zaun einen Platz eingerichtet, an dem Ernteüberschüsse verschenkt werden können. Dafür stehen Blumenkästen bereit, in denen überschüssiges Gemüse, Obst, Kräuter oder andere Ernteerzeugnisse angeboten werden können. So finden die Erträge aus unseren Gärten noch einen dankbaren Abnehmer und werden sinnvoll weiterverwendet.
Bei unserer Verschenk-Aktion „Heimische Pflanzen“ am 19. September konnten wir rund 250 Pflanzen anbieten. Etwa zwei Drittel davon fanden ein neues Zuhause in unseren Gärten. Wir freuen uns sehr über die große Resonanz und hoffen, dass die Pflanzen gut anwachsen und künftig für mehr Vielfalt und Lebensraum in unseren Gärten sorgen. Wer die Aktion unterstützen wollte, konnte eine kleine Spende für zukünftige Pflanzenverschenk-Aktionen dalassen. Vielen Dank an alle, die Pflanzen mitgenommen und damit zum Erhalt heimischer Pflanzenvielfalt beigetragen haben.
Auch unsere selbstgemachten Produkte aus Kräutern fanden bei der Verschenkaktion viele interessierte Abnehmer. Ob aromatische Tees, verschiedene Küchenkräuter oder feiner Kräuterlikör – für jeden Geschmack war etwas dabei. Die große Nachfrage zeigt, wie vielseitig die Nutzung heimischer Kräuter sein kann. Wir freuen uns, dass unsere Produkte so gut angenommen wurden.
Die erste Gartensaison auf den neu angelegten Gemüsebeeten neigt sich dem Ende zu – und schon im ersten Jahr konnten dort beachtliche Ernten eingefahren werden. Ein schöner Start für unser Gemeinschaftsprojekt! Auch rund um den geplanten Bauwagen tut sich einiges: Als zukünftiges Gerätehaus soll er bald auf den Flora-Flächen seinen Platz finden. Dafür wurde bereits eine befestigte Fläche im Gemeinschaftsbereich angelegt. Die Vorbereitungen laufen also auf Hochtouren.
Auf den Gemeinschaftsflächen des Vereins ist eine neue Streuobstwiese entstanden. Die jungen Bäume entwickeln sich prächtig und seit es wieder regelmäßig geregnet hat, zeigt sich die Fläche von ihrer schönsten Seite. Die Wiese ist inzwischen wunderbar angewachsen und bietet nicht nur einen schönen Anblick, sondern schafft auch wertvollen Lebensraum für Insekten und andere Tiere. Wir freuen uns darauf, die Entwicklung der Streuobstwiese in den kommenden Jahren zu beobachten.
Unser Mitglied Julia Uehren war auf der Landesgartenschau 2026 in Neuss mit einem Aktionsstand zu Gast. Mit mobiler Küche, Kostproben und Rezeptideen zeigte sie, wie sich die Gartenernte vielseitig verarbeiten und haltbar machen lässt. Was es zu probieren gab und welche Anregungen Besucher mit nach Hause nahmen, lest ihr im folgenden Bericht.
Der „Garten am Mer“ ist ein weiteres Gemeinschaftsprojekt in unserer Nachbarschaft. Auch wenn der Garten nicht zum Flora e. V. gehört, nutzt er eine angrenzende Fläche und freut sich über Unterstützung aus unseren Gärten. Wer beim herbstlichen Heckenschnitt Äste und Zweige übrig hat, kann diese gerne auf der dafür vorgesehenen Fläche ablegen. So können die Schnittreste sinnvoll weiterverwendet werden und kommen dem Gemeinschaftsprojekt zugute.
Am 5. September fand unser „Langer Tisch“ auf den Flora-Flächen statt. In gemütlicher Runde kamen Pächterinnen und Pächter sowie Gartenfreunde zusammen, um gemeinsam zu essen und den Abend miteinander zu verbringen. Auch wenn der Lange Tisch in diesem Jahr etwas kürzer ausgefallen ist, war es eine schöne Gelegenheit für nette Gespräche und ein geselliges Beisammensein.
Wer sich mehr Vogelgezwitscher, bunte Blüten und summende Insekten im eigenen Garten wünscht, findet bei diesem Vortrag der VHS Köln am Mittwoch, 7. Oktober 2026, 18:00–19:30 Uhr praktische Anregungen für den Einstieg. Gemeinsam wird besprochen, was einen Naturgarten ausmacht und welchen Beitrag naturnahe Gärten angesichts von Biodiversitätskrise und Klimawandel leisten können. Die Referentin gibt außerdem konkrete Tipps, wie sich schon mit einfachen Maßnahmen mehr Natur in Garten und Balkon bringen lässt. Anmeldung: VHS Köln – Naturgarten für Einsteiger*innen
Bitte nehmt euren Gartenmüll und sonstigen Abfall nach dem Besuch im Kleingarten wieder mit nach Hause und entsorgt ihn dort. Noch besser: Gartenabfälle häckseln und als natürlichen Dünger benutzen. Öffentliche Mülleimer in den Parks und Grünanlagen sind dafür jedenfalls nicht gedacht. Die unsachgemäße Entsorgung verstößt gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz und die Stadtordnung Köln – und sie ist bußgeldpflichtig. Die AWB hat uns darauf hingewiesen, dass die Mülleimer in den Grünanlagen wegen zusätzlicher Gartenabfälle oft überquellen, der Müll landet dann in der gesamten Grünanlage.
Wer Ideen oder Inhalte für die Webseite hat, kann sich gerne an uns wenden: redaktion@klgv-flora.de