Umweltschutzpreis für den Flora e.V.

Unser Kleingärtnerverein gehört zu den sechs Preisträger*innen, die mit dem Kölner Umweltschutzpreis 2020 ausgezeichnet werden. Der seit fast 40 Jahren bestehende Preis honoriert Engagement im Umwelt- und Naturschutz. Die Preisträger*innen wurden von einer 15-köpfigen Jury ermittelt.
Unser Verein erhält den Preis für seinen Beitrag Umwelt- und Naturschutz in der Kleingartenanlage des Flora e.V. in Köln-Nippes. Schwerpunkte sind Fortbildung und Engagement im Bereich des naturnahen Gärtnerns. Die Präsentation kann im Vereinsheim angeschaut werden. 
Die Preisverleihung findet im Oktober statt.
Wir freuen uns, dass sich so viele Mitglieder für naturnahes Gärtnern interessieren und sich dafür auch mit viel Engagement einsetzen!

Rettet das Kölner Grünsystem!

Seit März kaum Regen: In diesen Tagen bekommen wir hautnah zu spüren, wie sich die Dürre der letzten Jahre fortsetzt. Dennoch wird die Versiegelung unseres Grünsystems weiter vorangetrieben. Um die ökologische Klimaanlage unserer Stadt vor weiterer Bebauung zu bewahren, unterstützt der Flora e.V. die Online-Petition „Rettet das Kölner Grünsystem“. Auch Michael Franssen, der Geschäftsführer des Kreisverbands Kölner Gartenfreunde e.V. macht sich dafür stark: „Das Kölner Grünsystem sollte uns allen am Herzen liegen. Ich möchte daher für die Beteiligung an der Petition werben. Machen Sie mit und unterschreiben Sie mit Ihrer Stimme. Es kostet nichts, kann aber mit Sicherheit viel bewirken.“

Corona verhindern – besser mit Abstand!

Bitte nehmt Rücksicht aufeinander und achtet auf Euch und andere. Die Stadt Köln appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, den persönlichen Kontakt auch weiterhin auf ein Minimum zu reduzieren und die Hygienemaßnahmen sowie die Abstandsregeln einzuhalten. Dies gilt selbstverständlich auch für die Gärten und Wege dieser Kleingartenanlage. Passt auf Euch auf und bleibt gesund!

Euer Vorstand

Gratis Regio-Saatgut für Kräuterrasen und bunte Säume

Der klassische Rasen im Kleingarten ist ökologisch gesehen eine Wüste. Darum bieten wir Euch Saatgut für einen Kräuterrasen an. Er ist betretbar, kann geschnitten werden und enthält heimische Gräser und Wildpflanzen mit großem Wert für die Tierwelt. Aber Achtung: Die Fläche muss gründlich vorbereitet werden. Wie es geht, findet Ihr hier. Zudem bietet Euch der Verein Saatgut für Säume, etwa für Übergänge zwischen Hecke und Wiese. Auch bei unseren beiden Sorten „wärmeliebender Saum“ und „bunter Saum“ handelt es sich um regionales Bio-Saatgut. Genauere Infos findet ihr hier.

Wer sich einmal in der Ansaat ausprobieren möchte, kann sich Saatgut – über den Zaun gereicht – gratis abholen. Eine Beratung zur Anlage der Fläche kann ebenfalls erfolgen. Zur Kontaktaufnahme schreibt bitte eine E-Mail an: fachberatung@klgv-flora.de


Unser Schaugarten ist nun fast fertig. Der Wein erklimmt die Pergola, die Staudenbeete füllen sich und die Blühwiesen entwickeln sich seit ihrer Aussaat im April und Juni sehr gut. Im Folgenden stellen wir euch die einzelnen Module genauer vor:
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Solarbetriebene LED-Leuchten sind mittlerweile in jedem Discounter zu bekommen und auch in den Gärten des Flora e.V. immer häufiger zu sehen. Zumeist leuchten die Lampen die ganze Nacht, ohne dass jemand sie benötigt. Was dabei nicht beachtet wird: Im Gegensatz zum Menschen, der sich gegen Lichtsmog schützen kann, sind Insekten dem Kunstlicht wehrlos ausgeliefert. Jede Nacht gehen Mücken, Fliegen, Käfer und Nachfalter in die tödliche Lichtfalle und sterben erschöpft nach endlosen Rundflügen. Kurz: Künstliche Lichtquellen tragen zum allgemeinen Artenschwund bei.
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Sie ist grün, mit eher unscheinbaren, weißgrünen Blüten, kann gut klettern und wird vom Gärtner in der Regel als Unkraut schnell entfernt: die Zaunrübe (Bryonia dioica und Bryonia alba). Auch ich erinnere mich gut, wie ich sie vor gar nicht langer Zeit noch geflissentlich gejätet habe. Inzwischen weiß ich mehr - und will diese Pflanze unbedingt behalten. Denn mit ihr kommt ein seltener Gast!
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Die Entwicklungen rund ums Coronavirus führten dazu, dass wir unsere Planung umstellen mussten: statt Gruppenkursen führten wir die Arbeiten allein oder zu zweit und immer mit Abstand aus.
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Charles Dowding ist überzeugt, dass es nicht gut ist für den Boden, ihn aufzubrechen und das darin enthaltene Zusammenleben aus Pilzen, Bakterien und andere mikroskopisch kleine Organismen durcheinander zu wirbeln. Und seine Vergleichsversuche zeigen, dass man nicht weniger erntet, wenn man sich die Mühe des Umgrabens spart und stattdessen den Boden regelmäßig mit Kompost nährt.
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Unser Schaugarten hat seit diesem Wochenende eine Trockenmauer! Nach zwei lehrreichen und kurzweiligen Tagen unter Anleitung von Gärtnermeister Marcus Nitzsche steht sie nun. Erste Wildpflanzen (Heidenelke und Arznei-Thymian) konnten gerade noch rechtzeitig abgeholt und eingesetzt werden. Auch von oben wird die Mauer noch bepflanzt.
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Inzwischen steht sie: Die Pergola mit Holzdeck. Bald soll hier der Wein ranken. Die Pergola beindet sich auf einem Stück des Gartens, welches aufgrund einer sehr dicken Betondecke nicht entsiegelt werden konnte. Sie dient als Aufenthaltsfläche, zum Beispiel wenn größere Gruppen den Naturschaugarten besuchen kommen.
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Am 18.1.2020 fand im Gemeinschaftsgarten eine Infoveranstaltung zum Thema "Kompost" statt, die unser Mitglied Horst vorbereitet hatte. Unterstützt wurde er von der Projektgruppe Gemeinschaftsgarten. Zudem hatten sich zehn interessierte Kleingärtnerinnen und Kleingärtner zur Veranstaltung angemeldet. Horst erzählte den Teilnehmer*innen auf kurzweilige und informative Art, wie die Bildung von wertvollem Humus im Kleingarten gelingen kann.
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Ideen und Inhalte ...

Wer Ideen oder Inhalte für die Webseite hat, kann sich gerne an uns wenden: redaktion@klgv-flora.de