„Tag der Nachbarn“ beim Flora e.V.

Offene Pforten für die Nachbarschaft: Am Freitag, dem 28. Mai 2021, haben wir zum ersten Mal beim „Tag der Nachbarn“ mitgemacht! Von 11.00 bis 19.00 Uhr standen die beiden Gemeinschaftsgärten direkt hinter dem Vereinsheim allen Besucherinnen und Besuchern offen. Im Museumsgarten gab es eine Saatgut- und Pflanzentauschaktion, die zur Feier des Tages noch einmal satt bestückt worden war. Und auch der Naturschaugarten war an diesem Tag für die Allgemeinheit geöffnet. Die Nachbarinnen und Nachbarn nahmen das Angebot begeistert wahr. Bild: © Jennifer Kiowsky

Saatgut- und Pflanzentausch-Station im Museumsgarten

Viele Märkte und Tauschbörsen finden dieses Jahr Corona-bedingt nicht wie gewohnt statt. Daher haben wir kurzerhand selbst eine kleine Tausch-Station eingerichtet. Sie befindet sich im Museumsgarten (hinter dem Vereinsheim, gegenüber vom Naturschaugarten) unter dem Dach der Sitzecke, ist durchgehend geöffnet und zur Selbstbedienung gedacht. Außerdem verschenken wir regionales Saatgut, welches du ebenfalls dort findest. Hast du zu viel gekauft oder benötigst nur die Hälfte deines Saatguts? Lege die andere Hälfte (in einer Papiertüte, möglichst genau beschriftet) in die Kiste und suche dir aus, was du gebrauchen kannst. Besonders gut funktionieren samenfeste Sorten. Vorsicht bei Nachzuchten: in dem Fall bitte möglichst nur Saatgut von samenfesten Sorten hineinlegen, da die Nachzuchten von Hybrid-Saatgut nicht immer genießbar sind. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.


Lange spukte mir der Gedanke an einen Kartoffelturm durch den Kopf, dann fand ich eine einfache Anleitung, für die ich fast alles da hatte. Also beschloss ich, zur Tat zu schreiten und beobachte jetzt gespannt, wie sich diese platzsparende Anbaumethode so entwickelt.
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Vorsicht Mogelpackung: Was im Handel als Blumenwiese verkauft wird, hat häufig kaum einen ökologischen Nutzen. Im Vordergrund steht hier viel zu sehr der spektakuläre Effekt. Dass es sich dabei häufig um exotische Blühpflanzen oder um einjährige Blumen handelt, ist den meisten Käufern nicht bewusst. Eine richtige Blumenwiese sollte viele Stauden und Gräser aufweisen. Dass Wildstauden nicht nur nützlich, sondern auch ausgesprochen attraktiv sind, zeigen wir euch hier.
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Am 15.10.2020 fand Dreierlei im Flora e.V. statt: die Einweihung unseres Natur-Schaugartens, die Prämierung des übergeordneten städtischen Projektes „Bunte Gärten und Balkone – damit Tiere nicht nur Zaungäste bleiben“ als UN-Dekadeprojekt 2020 Biologische Vielfalt mit unserem Garten als Teil dieses großen Projekts sowie die Verleihung des Umweltschutzpreises 2020 an den Flora e.V. (2. Platz).
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Viele werden es schon mitbekommen haben. Noch im Jahr 2021 soll es eine neue, reformierte Gartenordnung geben. Aber: Was bedeutet das für uns? Zum einen, dass die alte Gartenordnung nach wie vor Gültigkeit hat. Zum anderen aber auch, dass für die Zukunft eine deutlich ökologischere Ausrichtung zu erwarten ist. So beinhaltet der Prüfauftrag an die Verwaltung, der vom Ausschuss Umwelt und Grün am 4. Juni 2020 beschlossen wurde, unter anderem Punkte wie den Erhalt alter (Obst-)Bäume, die zu nah am Grundstücksrand oder auf der „Schwarzliste“ stehen (Änderung des Ausnahmetatbestandes des Erhalts in einen Regeltatbestand, wenn keine Beschwerde vom Nachbarn vorliegt), und höhere Hecken zulassen (ggf. auch „Fenster“ möglich machen).
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Eine Bewegungskamera hat es dokumentiert: das Bild eines nächtlichen Bewohners mit charakteristisch geringeltem Schwanz. Offensichtlich haben wir neuerdings Waschbären in unserem Kleingartenareal. Und, wie deutschlandweit, spaltet der pelzige Tunichtgut auch bei uns die Geister. Was kann und darf man tun, damit sich der maskierte Geselle nicht den eigenen Garten als neue Heimat aussucht?
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Aufgrund des reichhaltigen Nahrungsangebotes leben im städtischen Gebiet rund 10 bis 16 Füchse je km² – so auch in unserer Anlage. In der Regel ist die Anwesenheit des Fuchses unproblematisch. Kein Fuchs greift ohne Grund Menschen an, weil die Tiere dafür viel zu scheu sind. Zumeist ist der Fuchs weg, bevor man ihn gesehen hat. Lediglich Jungfüchse sind durch ihre Neugierde manchmal etwas unvorsichtig, sodass es zum Kontakt mit dem Menschen kommen kann. Dennoch sind die Tiere präsenter, als wir uns das wünschen. In erster Linie durch die Hinterlassenschaften, die man immer wieder auf dem Rasen oder auch im Beet findet. Schnell kommt dann die Frage nach dem Fuchsbandwurm auf.
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Unser Schaugarten ist nun fast fertig. Der Wein erklimmt die Pergola, die Staudenbeete füllen sich und die Blühwiesen entwickeln sich seit ihrer Aussaat im April und Juni sehr gut. Im Folgenden stellen wir euch die einzelnen Module genauer vor:
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Solarbetriebene LED-Leuchten sind mittlerweile in jedem Discounter zu bekommen und auch in den Gärten des Flora e.V. immer häufiger zu sehen. Zumeist leuchten die Lampen die ganze Nacht, ohne dass jemand sie benötigt. Was dabei nicht beachtet wird: Im Gegensatz zum Menschen, der sich gegen Lichtsmog schützen kann, sind Insekten dem Kunstlicht wehrlos ausgeliefert. Jede Nacht gehen Mücken, Fliegen, Käfer und Nachfalter in die tödliche Lichtfalle und sterben erschöpft nach endlosen Rundflügen. Kurz: Künstliche Lichtquellen tragen zum allgemeinen Artenschwund bei.
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Ideen und Inhalte ...

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